Rezension: Marie Lacrosse - Das Weingut - In stürmischen Zeiten

Samstag, 12. Januar 2019



Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars!

  • Broschiert: 672 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (23. Juli 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442205549
  • ISBN-13: 978-3442205547
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,8 x 20,5 cm
  • Preis: 13,00€

Weißenburg im Elsass im Jahr 1870: Die junge Waise Irene kommt als Dienstmädchen in das Herrenhaus des reichen Weinhändlers Wilhelm Gerban. Dessen Sohn Franz glaubt an die Ideale der französischen Revolution, wofür sein Vater wenig Verständnis hat. Als Irene auf Franz trifft, verlieben die beiden sich leidenschaftlich ineinander. Doch nicht nur Standesschranken und familiäre Intrigen stehen ihrer Beziehung im Wege. Auch am europäischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Ein furchtbarer Krieg bricht aus. Gegen alle Widerstände kämpfen die beiden jungen Leute um ihr Glück. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt ...





Dieses Buch stand lange auf meinem Zettel der Bücher, die ich vielleicht lesen möchte aber mir nicht sicher bin. Ich habe so lange gegrübelt, weil es mich thematisch zwar angesprochen hat aber auch die Ähnlichkeit zu anderen Büchern, die ich derzeit lese sehr abgeschreckt hat. Natürlich musste ich der Neugierde irgendwann nachgeben und habe mich dann doch noch für das Buch entschieden.
Alleine dieses wunderschöne Cover war es schon wert, dieses Buch in die engere Auswahl zu nehmen. Dieses wunderschöne Anwesen mit den Weinreben davor lädt einfach ein zum bestaunen. Ich finde hier wurde eine tolle Kulisse geschaffen und ich konnte es mit der Story gut verbinden.

Der Schreibstil ist gradlinig, detailreich und auch angenehm flüssig. Die Autorin schafft es in kurzer Zeit mühelos viele Informationen zu vermitteln ohne das einem langweilig wird bzw. man überfordert wird. Die Geschichte geht spannend los und startet mit Irenes Geburt, was ich sehr passend fand. Irene's Start ins Leben könnte nicht schlimmer sein, sie wird in einer Geburtsanstalt geboren und muss im Kinderheim aufwachsen ohne je eine Information über ihre Herkunft zu erhalten.

Irene bekommt aber wie es aussieht eine zweite Chance auf ein richtiges Leben und kommt zu den Gerbans, dort wird sie schnell angenommen auch wenn sie immer wieder mit der Töchter des Hausherren aneinander gerät. Nach und nach kommt aber auch die Liebe ins Spiel, Irene wird erwachsen und ich finde die Entwicklung über diese Zeitspanne sehr gelungen.

Auch der Krieg wird thematisiert und spielt vor allem auch eine sehr große Rolle. 


Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten zu wissen wie es weiter geht. Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und auch die Landschaft, unterm Strich hatte ich eigentlich nichts zu meckern und habe die Geschichte sehr genossen.





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