Rezension: Thomas Mullen - Darktown

Freitag, 30. November 2018





  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (12. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832183531
  • ISBN-13: 978-3832183530
  • Originaltitel: >Darktown<
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 4 x 21,6 cm
  • Preis: 24,00€


Atlanta, 1948: Auf Druck von oben sieht sich das Police Department gezwungen, die erste Einheit farbiger Polizisten in seiner Geschichte aufzustellen. Acht Männer, die in »Darktown«, dem streng abgegrenzten Viertel der farbigen Einwohner, für Recht und Ordnung sorgen sollen. Die Situation ist alles andere als einfach: Ihre weißen Kollegen begegnen den Beamten mit tiefer Feindseligkeit. Sie dürfen nicht vom Polizeipräsidium aus arbeiten, haben keine Erlaubnis, weiße Verdächtige zu verhaften. Und selbst die farbige Bevölkerung begegnet ihnen mit Misstrauen. Als eine junge farbige Frau tot aufgefunden wird, scheint das niemanden zu interessieren – bis auf Lucius Boggs und Tommy Smith, zwei Cops der neuen Einheit, die sich gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit machen. Zwischen zwielichtigen Alkoholschmugglern, scheinheiligen Puffmüttern, korrupten Gesetzeshütern und unter permanenter rassistischer Unterdrückung riskieren Boggs und Smith ihre neuen Jobs – und ihr Leben –, um den Fall zu lösen.
›Darktown‹ ist ein hochatmosphärisches, komplex erzähltes und mitreißendes Krimi-Epos, eine kluge literarische Erkundung der Themen Rassismus, Korruption und Gerechtigkeit.

»Eine brillante Mischung aus Krimi und historischem Roman. Großartige Unterhaltung.« Stephen King








Dank der Leserunde auf wasliestdu.de durfte ich dieses besondere Buch lesen. Wahrscheinlich hätte ich es mir aufgrund des Covers nicht gekauft, es hat mir rein vom Bild im Netz nicht zugesagt. Die Farbkombination war nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Als ich das Buch dann in den Händen gehalten habe fand ich es dann doch nicht so schlecht. Es passt zur Thematik und man merkt der Autor hat sich Mühe gegeben bzw. Gedanken dazu gemacht.

Der Autor schafft es von der ersten Seite an die unglaubliche Atmosphäre einzufangen und diese auch weiter auszubauen. Die Thematik ist bedrückend und macht wütend, manchmal wollte ich laut schreien und unbedingt in das Geschehen eingreifen können. Die Charaktere sind so vielfältig beschrieben und doch haben sie eins gemeinsam, sie werden durch Rassismus beherrscht und das bestimmt ihr Leben. Ob das eben die „Negro-Polizisten“ sind die es hier erstmals in Amerika gibt oder eben ihre „weißen Kollegen“.

Die Kluft zwischen „weiß und schwarz“ hat der Autor einfach perfekt beschrieben, die Charaktere haben ihre „Rollen“ sehr gut gemeistert. Denn die ersten schwarzen Polizisten haben es natürlich überhaupt nicht einfach sich zu beweisen, sie werden überall diskriminiert, sogar von schwarzen Mitbürgern werden sie nicht ernst genommen, denn sie haben keinesfalls die selben Rechte. Über einige Charaktere kann ich mich nur ärgern und das bezieht sich nicht nur auf die weißen sondern auch in den eigenen Reihen gibt es einige denen man gerne mal ein paar Worte sagen würde.




Dieses Buch beschäftigt und wirkt noch lange nach, ich fand es interessant die Geschichte zu lesen. Sämtliche Emotionen waren hier vertreten und der Autor hat wunderbar realistisch geschrieben und immer alles im richtigen Licht präsentiert!

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