Rezension: Daniel Wolf - Die Gabe des Himmels

Dienstag, 22. Mai 2018


Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars!
  • Taschenbuch: 960 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442483190
  • ISBN-13: 978-3442483198
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 5,8 x 19 cm
  • Preis: 9,99€
Anno Domini 1346. Der junge Kaufmannssohn Adrien Fleury studiert in Montpellier Medizin und träumt von einer Laufbahn als Arzt. Als er nach Varennes-Saint-Jacques zurückkehrt, erkennt er seine Heimatstadt kaum wieder. Reiche Patrizier regieren Varennes rücksichtslos. Das einfache Volk rebelliert gegen Unterdrückung und niedrige Löhne. Die Juden leiden unter Hass und Ausgrenzung. Als Adrien eine Stelle als Wundarzt antritt, lernt er die jüdische Heilerin Léa kennen. Sie verlieben sich und bringen sich damit in höchste Gefahr. Doch dann wütet der Schwarze Tod in Varennes, und Adriens Fähigkeiten werden auf eine harte Probe gestellt ...




Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt« und »Das Gold des Meeres« gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Speyer.

Das Cover ist passend für einen historischen Roman und hat mich sofort neugierig gemacht. Ich habe vorher immer mal wieder von dem Autor gehört und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich dann auch endlich mal ein Buch von ihm lesen! Leider hätte ich mich genauer erkundigen sollen da es sich hier um den 4. Band einer Reihe handelt, rund um die Familie Fleury. Das war jetzt nicht besonders schlimm, da es sich ja trotzdem um eine eigene Geschichte handelt aber es ist doch nicht schlecht wenn man vorher die anderen Teile auch schon Gelsen hat. Ich werde das eventuell noch nachholen, da der Autor einfach einen tollen Schreibstil hat.

Dann kommen wir mal zu dem Schreibstil, der erstmal sehr bildhaft ist, was ich besonders mag und vor allem bei der Seitenanzahl eine wahnsinnige Leistung ist. Der Leser wird entführt und durch die Geschichte getragen, die Seiten verfliegen und die Spannung ist die ganze Zeit greifbar. 

Die Charakter sind alle mit tollen Charakterzügen gezeichnet, jeder hat eine richtige Persönlichkeit nicht einer wirkt aufgesetzt oder unrealistisch. Natürlich habe ich besonders Lèa in mein Herz geschlossen, was aber nicht nur am Namen liegt sondern auch an ihrer Ausstrahlung. Daniel Wolf hat wirklich ganze Arbeit geleistet!!!

Einziger Minuspunkt war, dass manche Stellen relativ schnell abgehandelt wurden, für meinen Geschmack etwas zu schnell. Dadurch kamen mehrere Dinge zum Ende wohingegen andere Stellen relativ lang gezogen waren. Da hätte ich mir etwas mehr Ausführung gewünscht. Das ist jedoch meckern auf hohem Niveau schließlich sprechen wir sowieso schon von 1000 Seiten, der Autor hätte also anbauen müssen um manche dinge noch weiter führen zu können. Außerdem wäre das Buch dann wohl recht unhandlich!
Ein Buch, dass einen mitreißt und man fliegt nur so durch die 1000 Seiten am Ende habe ich mir gewünscht nicht mehr aufzuhören mit der Geschichte denn auch die Thematik war spannend und die Protagonisten und Charaktere einfach toll beschrieben. Ein wirklich interessanter historischer Roman und ich bin richtig traurig die ersten drei Bände nicht zu kennen, ich hoffe das kann ich zeitlich mal nachholen!







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