Rezension: Valentina Cebeni - Die Blütenmädchen

Montag, 23. April 2018


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (12. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 332810173X
  • ISBN-13: 978-3328101734
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 3,5 x 18,5 cm
  • Preis: 10,00€
  • vom Bloggerportal erhalten

Mit gebrochenem Herzen kehrt Dafne in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück. Dort will sie über eine verlorene Liebe hinwegkommen und ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen. Als sie die Werkstatt ihres Großvaters betritt, hat sie eine Idee: Sie wird diese neu eröffnen, um geliebte, aber ausgediente Gegenstände zu restaurieren und ihnen zu neuem Leben zu verhelfen. Der junge Handwerker Milan unterstützt sie dabei. Doch dann fällt Dafne eine alte Taschenuhr in die Hände, die derjenigen Milans zum Verwechseln ähnlich sieht. Sie ahnt plötzlich, dass er nicht zufällig in ihr Dorf gekommen ist …



Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren, doch sie trägt das türkisblaue Meer, das die Küste Sardiniens umspielt, im Herzen. Bereits seit ihrer Kindheit hat sie zwei große Leidenschaften: für mitreißende Geschichten und für das Kochen und Backen. Sie liebt es, über die Rezepte ihrer Familie die gemeinsame Vergangenheit wiederzuentdecken. "Die Zitronenschwestern" ist ihr Debüt in deutscher Sprache.
Ein tolles Cover, dass für mich auch den Ausschlag gegeben hat, mir das Buch näher anzusehen. Ich liebe Blüten in allen Variationen und kann dann meistens nicht vorbei gehen. Der Titel hat mich also auch angesprochen, ich habe dann schnell den Klappentext gelesen und wollte sofort loslegen! Außerdem bin ich auch ein großer Toskana Fan somit sammelte das Buch da schon genügend Pluspunkte. 

Der Schreibstil ist gradlinig, flüssig und nicht zu ausschweifend, hier da hätte ich mir dann aber doch etwas mehr Information gewünscht. Was auf jeden Fall relativ schnell klar wird ist, dass die Autorin gerne etwas mehr rausholen möchte und dadurch wirkt es teilweise übertrieben, dadurch war des Lesefluss etwas gestört. Allerdings muss man dazu sagen, dass es nur um ein paar Abschnitte geht wodurch ich jetzt nicht großartig enttäuscht war.

Positiv finde ich die Art der Verschmelzung verschiedener Ideen, ein Roman der sowohl an Emotionen alles abliefert, mit wirklich interessanten Charakteren aufwartet und dann noch dazu einen Hauch Übernatürliches für uns bereit hält. Die Mischung fand ich echt gelungen und dadurch bleibt die Spannung auch recht lange erhalten!

Dafne ist total sympathisch und die Autorin schafft es ihr richtig Persönlichkeit zu verschaffen, ich mochte sie eigentlich von Anfang an. Milan hat mich ebenfalls recht schnell begeistert, die beiden ergeben ein interessantes Paar und ich habe sie gerne begleitet.

Alles in allem ein gelungener Roman, den ich jederzeit wieder lesen würde und auch weiterempfehlen kann. Die Toskana bildet das richtige Sommerfeeling und die Autorin hat noch dazu  einen tollen Schreibstil. Einziges Manko waren ein Paar Stellen an denen sie etwas übertrieben hat, dadurch wirkte die Story nicht mehr so realistisch. 





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