Rezension: Teresa Simon - Die Oleanderfrauen

Donnerstag, 15. Februar 2018



  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453421159
  • ISBN-13: 978-3453421158
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 4,5 x 18,5 cm
  • Preis: 9,99€
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Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.




Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.
Das Cover hat mir sofort sehr gut gefallen, ich liebe die Kombination aus Blumen bzw. den Park und im Hintergrund das Herrenhaus. Mir gefallen solche Cover sehr gut und vor allem muss ich solche Bücher immer wieder in die Hand nehmen. So war es bei diesem Buch auch, obwohl ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe war ich sofort neugierig. Der Klappentext hat mir dann auch sofort gefallen, schon alleine weil ich eine große Kaffeeliebhaberin bin! Ich war wirklich neugierig und habe dann auch schnell angefangen, man kommt sehr gut in die Geschichte hinein und ich war sofort gefesselt.

Der Schreibstil ist mitreißend, detailverliebt und vor allem sehr bildlich. Gleich zu Beginn der Geschichte nimmt die Autorin einen mit auf die Reise. Besonders gut gefallen mir die guten Charakterbeschreibungen. Egal ob Sophie oder Jule sie sind alle sehr authentisch und dadurch bekommt man einen guten Eindruck von ihnen. Dadurch kann man sogar noch besser mitfiebern.

Ein weiterer Pluspunkt waren die zwei Zeiteben, die parallel ablaufen und dadurch nicht nur die Spannung anheizen sondern auch das Lesevergnügen erhöhen. Die Autorin hat es geschafft den Umbruch zwischen den Zeiten gut zu beschreiben sodass ich beide total spannend fand. 

Emotionen pur bringt die Autorin rüber, die verbotene Liebesgeschichte fand ich sehr gelungen und ich habe mitgelitten. Es wirkte auch nichts bei den Haaren herbei gezogen sondern durchaus so möglich, authentisch und realitätsnah. Außerdem war zu keiner Zeit absehbar, was als nächstes passiert. 

Der Titel erklärt sich natürlich auch und ich finde die Verknüpfung mit dem Oleander total toll, ich liebe Oleander! Die Autorin hat auf jeden Fall einen hohen Kurs bei mir und es wird sicherlich nicht das letzte Buch, dass ich von ihr lesen werde!
Ein tolles Buch, das in verschiedenen Zeitebenen begeistern kann, mit Emotionen und Originalität daher kommt. Ich habe zeitweise nicht aufhören können zu lesen und kann das Buch definitiv nur weiterempfehlen. Bin schon gespannt auf weitere Bücher von ihr!



1 Kommentar:

  1. Huhu Lea,
    ich habe es auch auf meiner Leseliste für diesen Monat. Nun freue ich mich noch ein bisschen mehr darauf:-)
    Liebe Grüße, Petra

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