Rezension: Michael Tsokos - Zerschunden

Mittwoch, 7. Februar 2018



  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426517892
  • ISBN-13: 978-3426517895
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,2 x 21 cm
  • Preis: 14,99€
Der erste Thriller von Michael Tsokos basiert – wie könnte es anders sein – auf einem authentischen Fall und echten Ermittlungen. Sein Protagonist, Rechtsmediziner Dr. Fred Abel vom BKA, bekommt es mit einem europaweit agierenden Serienmörder zu tun: 
Im Umkreis europäischer Flughäfen geschehen Schlag auf Schlag Morde an Frauen, die der Täter mit einer mysteriösen Parole beschriftet. Durch eine spezielle DNA-Analyse gerät der Ex-Soldat Lars Moewig in Verdacht – ausgerechnet ein alter Kumpel des Rechtsmediziners aus gemeinsamen Bundeswehrzeiten, dem Abel so brutale Verbrechen niemals zugetraut hätte. Doch Moewig fehlen die Alibis, und er wird in U-Haft genommen. Während Moewigs kleine Tochter an Leukämie stirbt, versucht Abel fieberhaft, den wahren Täter zu entlarven. Eine atemlose Verfolgungsjagd über den europäischen Kontinent gefährdet nicht nur Abels Leben. Und die Zweifel an der Unschuld seines alten Freundes erdrücken ihn fast.

„Nichts ist so grausam wie die Realität. „Zerschunden“ ist eine fulminante Mischung aus Fakten und Fiktion.“ Sebastian Fitzek


Michael Tsokos, geboren 1967 in Kiel, ist Professor für Rechtsmedizin an der Berliner Charité. Seit 2016 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seit 2014 ist er zudem Ärztlicher Leiter der ersten Berliner Gewaltschutzambulanz in Berlin-Moabit.

Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und regelmäßig als Experte im In- und Ausland tätig, beispielsweise für das BKA bei der Identifizierung der Opfer von Terrorangriffen und Massenkatastrophen.

Michael Tsokos ist mit seinen Büchern regelmäßig in den Bestsellerlisten Sachbuch und Belletristik anzutreffen.
Als Fan von Sebastian Fitzek stolpert man früher oder später auch über Michael Tsokos, die beiden haben nicht nur ein Buch zusammen geschrieben, Sebastian Fitzen lobt auch seine Bücher immer sehr. Das Cover ist ordentlich düster, die Kontraste von grau/schwarz und der rote Titel sind super gewählt und man weiß gleich in welches Genre das Buch gehört.

Der Schreibstil ist flüssig und durchweg spannend, der Autor schafft es viele Details in die Story einzubringen auch wenn man dadurch das Gefühl hat, einiges wurde in die Länge gezogen. Meinem Lesevergnügen hat das jedoch überhaupt nicht geschadet, ich habe das Buch verschlungen. Ich fand es total spannend diesen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners zu haben. 

Fred Abel, der Protagonist der Story hat mich begeistert, der Autor hat ihn interessant beschrieben und ich habe ihn gerne begleitet auf der Suche nach dem Serienkiller. Die Opfer bzw. ihre Verletzungen wurden so detailreich beschrieben, dass ich sie mir richtig vorstellen konnte, was die Spannung noch erhöht hat. 

Ein weiterer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel, die jedes Mal mit Zeit und Ort beginnen, dadurch hat man einen tollen Überblick und bleibt zu jeder Zeit in der Geschichte. 

Der einzige und doch große Minuspunkt, war das Ende, da fiel die Spannung so schnell ab und dann waren es trotzdem noch einige Seiten bis das Buch zu Ende war.



Für mich ein wirklich unterhaltsamer Thriller, den ich relativ schnell durchgelesen hatte. Die Spannung war teilweise kaum auszuhalten wodurch man als Leser einfach weiter lesen muss. Ich kann es kaum erwarten weitere Bücher von Michael Tsokos in die Hände zu bekommen. 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
FREE BLOGGER TEMPLATE BY DESIGNER BLOGS