Rezension: Robert Louis Stevenson - Dr. Jekyll und Mr. Hyde


  • gebundene Ausgabe 
  • Seiten: 128
  • Sprache: Deutsch
  • erschienen: 3. Februar 2016
  • Nikol Verlag
  • ISBN: 978-3-86820-306-6
  • Preis: 6,00€


»Dr. Jekyll und Mr. Hyde« ist eine Schauernovelle von Robert Louis Stevenson, erstmalig 1886 erschienen, die als Vorläufer die Thematik der Persönlichkeitsstörung aufgreift. Der hochangesehene Londoner Arzt Dr. Jekyll hat einen Weg gefunden, sich mit Hilfe einer selbstgebrauten Droge in eine andere Persönlichkeit zu verwandeln. Im Laufe seiner Studien und Experimente hat er erfahren, dass der Mensch nicht nur aus einer einzigen, ihm gegebenen Natur besteht, sondern ein Vielfaches an Persönlichkeiten in einem einzigen Körper beherbergt. Mittels der Droge gelingt es ihm, einer dieser Persönlichkeiten Gestalt zu verleihen und als Mr. Hyde durch London zu streifen und Unheil anzurichten.


Robert Louis Stevenson, geboren 1850 in Edinburgh, schrieb unter anderem Reiseerzählungen, Abenteuerromane und Lyrik. Stevenson starb im Alter von 44 Jahren auf der Südseeinsel Samoa.

In diesem Jahr habe ich mir besonders vorgenommen auch mal mein Augenmerk auf die guten alten Klassiker zu lenken. Zufällig fiel mir als erstes dieses Buch in die Hände, von dem ich schon so einiges gehört habe. Ich habe bisher schon "Die Schatzinsel" gelesen und das nicht nur einmal, jedes mal war ich aufs Neue begeistert von dem Buch. Deswegen war ich sehr gespannt, wie mir diese Geschichte gefallen würde. 

Der Schreibstil ist spannend, nicht ausschweifend was sich auch in der Seitenzahl wiederspiegelt. Die Sprache ist sehr gut verständlich, leider hat mich das Buch aber auch zeitweise verwirrt, was mehr an der Handlung lag als am Schreibstil. Wer jetzt an Hand der Seitenzahl jedoch denkt, dass es sich hier um leichte Lektüre handelt, der irrt sich. Die Geschichte ist sehr komplex und ich habe sie nicht auf Anhieb verstanden, Verwirrungen sind vermutlich vom Autor gewünscht, leider jedoch nicht ganz so nach meinem Geschmack.

Die Charaktere werden zwar recht bildlich beschrieben, bleiben jedoch relativ flach, was natürlich an der Kürze der Geschichte liegt. Für mich allerdings ein deutliches Manko der Geschichte. Ich hätte mir da ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht.



Das Buch ist absolut ein Klassiker, man sollte es gelesen haben aber auch die Geschichte, nicht so wie ich, unterschätzen. Für mich hat die Geschichte leider ein paar Lücken aufgewiesen, weshalb es mir persönlich nicht so gut gefallen hat.





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