Rezension: Emma Sternberg - Fünf am Meer


  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453421639
  • ISBN-13: 978-3453421639
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 3,8 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€
  • Leseexemplar von wasliestdu.de


Live. Love. Beach.


Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...





Emma Sternberg, geboren 1979, hat schon fast überall gewohnt: in Hamburg, in Oberbayern, in Frankfurt, in Berlin. Wo es am schönsten ist? Natürlich immer da, wo sie noch nicht gewesen ist – das ist ja die Krux mit dem Leben.

Ein wirklich traumhaftes Cover, es wirkt so fröhlich und bunt das man es einfach in die Hand nehmen möchte und sofort anfangen zu lesen möchte. Hätte ich das Buch nicht als Leseexemplar gewonnen, hätte ich es mir wahrscheinlich trotzdem gekauft. Der Klappentext wirkt vielversprechend und macht Lust auf mehr Details.

Der Schreibstil ist flüssig, ehrlich, sehr bildlich und detailreich, die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Was mir besonders gut gefällt, sind die unterschiedlichen Charakterzüge, jeder Charakter hat etwas anderes spannendes, so wirken sie real und interessant. Allen voran natürlich die Protagonistin Linn, man wird gleich in die Geschichte katapultiert und landet bei Linn's schlimmsten Tag. Doch das Schicksal meint es gut mit ihr und man merkt sofort, als Linn diese spontane Eingebung hat nach Amerika zu gehen, das es so gar nicht ihr Stil ist. In dieser Ausnahmesituation hätte ich aber ganz genauso gehandelt.

Eine spannende Reise beginnt, zusammen mit dem kuriosen Erbermittler, macht sie sich auf den Weg zu ihrem Haus. Im Flugzeug fand ich es so schön, das sie sich schon alles gedanklich ausgemalt hat, wie das Haus aussehen wird und doch ist sie aufgeregt was sie nun wirklich erwartet. Ich finde es schön das der Titel des Buches sich so sehr auf die Geschichte bezieht, schließlich trifft Linn auf fünf Senioren die in dem Haus wohnen, das sie geerbt hat. Die Geschichte hat nicht nur gute Seiten, denn es ist ein Auf und Ab. Linn muss sich im Klaren darüber werden, was sie im Leben will und am Ende hat sie die richtige Entscheidung getroffen.

Besonders gut gefällt mir jedoch, das ihre Tante Dotty auch näher beschrieben wurde, sodass man einen Eindruck bekam, was für eine tolle Frau sie war und wie diese fünf Rentner in Dotty's Haus gelandet sind. Die ganzen Geschichten von früher waren toll, sie hatten so etwas nostalgisches und haben der Geschichte eine ganz eigene Dynamik verpasst. 

Dieses Buch ist die perfekte Sommerlektüre, leicht, interessant und doch spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Schon alleine das tolle Cover hat einen Ehrenplatz verdient!



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