Rezension: Sabine Raml - Heldentage


  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453269608
  • ISBN-13: 978-3453269606
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 3,2 x 22,1 cm
  • Preis: 14,99€


Das aufsehenerregende Debüt einer ungewöhnlich talentierten Autorin


Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.

Sabine Raml wurde im Ruhrgebiet geboren und wuchs dort größtenteils auf einem Campinglatz zwischen Schnecken und Bäumen auf. Bereits als Kind entwarf sie ihre erste Zeitschrift und verteilte sie in der Nachbarschaft. Trotz anderer Berufe blieb das Schreiben ihre große Leidenschaft. 2013 wurde ihr bis dahin unveröffentlichtes Jugendbuchdebüt Heldentage – Do what you love mit dem Kinder-und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Berlin in der Nähe eines Waldes und mehrerer Campingplätze. Sie liebt Pasta, Feigenmarmelade und Yoga.

Das Cover hatte mich mal wieder magisch angezogen, dazu der Titel hat mich neugierig gemacht. Ich hatte den Klappentext gelesen und war sofort begeistert, danach lag das Buch lange auf meinem Wunschzettel bis ich es durch Zufall ertauscht habe.

Der Schreibstil war angenehm flüssig, man merkt von Anfang an der Sprache, das es sich hier um ein Jugendbuch handelt, was mich persönlich überhaupt nicht stört. Die Protagonistin Lea wirkte sehr interessant, wurde detailreich erzählt und doch konnte ich nicht so richtig mit ihr warm werden, sie wirkte teilweise sehr aufgesetzt. Die Handlung war oft überzogen und wirkte dadurch unwirklich, das fand ich wirklich schade, da die Geschichte sehr viel mehr bietet. Die Handlung wurde, wenn es richtig spannend wurde etwas schwammig, also nichts ganzes nichts halbes.

Natürlich spielt die Geschichte im waren Leben, hinter verschlossenen Türen ist so einiges möglich und ich bezweifele nicht das Lea's Geschichte mich kein bisschen mitgerissen hat aber ich konnte mich einfach schlecht mit ihr identifizieren. Nach einiger Zeit würde es dann einfach nur noch eintönig, die ganze Geschichte drehte sich um Problematik und das ist leider nicht das was ich gerne lese.


Ich denke das Buch ist einfach Geschmackssache, der Schreibstil ist sehr speziell, man sollte auf jeden Fall ein Interesse für sowas haben, ich könnte mit dem Buch leider nicht so richtig etwas anfangen.




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