Rezension: Hendrik Berg - Lügengrab


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442482380
  • ISBN-13: 978-3442482382
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,2 x 18,5 cm
  • Preis: 9,99€


Nach einem anstrengenden Fall sucht der Berliner Kommissar Krumme auf der Hallig Hooge Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Auf der Fähre lernt er Swantje kennen, die auf der Hallig aufgewachsen ist. Vor drei Jahren verschwand ihr Verlobter auf rätselhafte Weise – einen Tag vor der Hochzeit! Anders als ihre Freunde glaubt Swantje an ein Verbrechen. Nun kehrt sie zurück und will die Wahrheit über ihre große Liebe herausfinden. Krumme versucht zu helfen. Doch schon bald gerät er selbst in Lebensgefahr und entdeckt während einer dramatischen Sturmflut ein schreckliches Geheimnis. Denn auf dem kleinen Eiland lauert das Böse ...




Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln.

Ein interessantes Cover, eine düstere Kulisse, spiegelt die Geschichte sehr gut wieder. Es ist der zweite Teil einer Reihe um Kommissar Krumme, den ersten Band habe ich leider noch nicht gelesen, war für mich nicht ersichtlich, das es um eine Reihe geht, hat aber auch nicht weiter gestört.

Man kommt trotzdem sehr gut in die Geschichte rein, auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, man bekommt eine kleine Rückblende auf Krummes Leben, allerdings fehlen dann die Details, deswegen wäre es wahrscheinlich nicht schnell den ersten Teil auch noch zu lesen. Die Charaktere sind zwar sehr bildlich beschrieben, habe aber nicht wirklich Persönlichkeit, sie wirken dadurch teilweise etwas langweilig. Auf den Protagonisten Krumme passt das nicht, er sticht förmlich hervor, hat Leben und auch eine interessante Denkweise, ich mochte ihn von Anfang an, das alleine ist schon Grund genug den ersten Teil auch noch zu lesen.

 Der Handlungsort ist immer sehr detailreich beschrieben, das hat mir richtig gut gefallen, da ich ein großer Fan von Inseln und der Ostsee bzw. in diesem Fall der Nordsee bin.Auch der Fortschritt der Geschichte ist sehr gut gelungen, es wird mit der Zeit immer spannender und der Leser bekommt Häppchenweise Informationen zugeworfen sodass man nicht die Lust am Lesen verliert.

Die Typische Fragestellung kam bei mir auch sofort auf, ich habe einige Vermutungen aufgestellt, wer der Täter sein könnte, am Ende war ich auf jeden Fall zufrieden um euch nicht zu viel zu verraten. Ich werde den ersten Teil auch noch lesen, schon alleine weil ich wissen möchte, was mit Krumme genau passiert ist!

 
Ein gelungener Krimi, den man auch ohne den ersten Teil um Kommissar Krumme, lesen kann, es fehlen dann allerdings Hintergrundinfos, vorher auf die Reihenfolge schauen, dann hat man mehr von diesem Buch und kann die Spannung ganz anders aufnehmen!
 



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