Rezension: Deborah Crombie - Wer im Dunkeln bleibt


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344248023X
  • ISBN-13: 978-3442480234
  • Originaltitel: To Dwell in Darkness
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,4 x 18,9 cm
  • Preis: 9,99€


Der neue Fall aus der Bestseller-Serie um Duncan Kincaid und Gemma James.


Am Londoner St. Pancras Bahnhof wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem mehrere Menschen sterben. Ryan March, Mitglied einer Protestgruppe, der eine verdächtige Tasche mit sich führte, gehört zu den Toten. War er der Täter? Superintendent Duncan Kincaid übernimmt die Ermittlungen, muss aber feststellen, dass die einzelnen Puzzleteile des Falls überhaupt nicht zueinanderpassen. Mit Hilfe seiner Frau, Inspector Gemma James, kommt er schließlich peu à peu den Hintergründen der Tat auf die Spur. Doch was er entdeckt, ist unfassbar grausam ...




Deborah Crombie (*1952) ist in Texas aufgewachsen und studierte dort Biologie. Nachdem sie eine Weile mit ihrem schottischen Ehemann in Großbritannien gelebt hatte, schrieb sie 1993 ihren ersten Roman um Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James von Scotland Yard. Für weitere Romane der Reihe wurde sie u. a. mit dem "Macavity Award" ausgezeichnet. Der fünfte Band, "Das verlorene Gedicht", wurde 1997 von der "New York Times" zum besten Buch des Jahres gekürt und von den Independent Mystery Booksellers of America zu einem der besten hundert Krimis des Jahrhunderts gewählt. Die Autorin hat eine Tochter und lebt mit ihrem zweiten Ehemann im nördlichen Texas. Mehrmals im Jahr fliegt sie nach England, um für ihre Romane zu recherchieren.

Ein recht ansehnliches Cover, wieder eine schöne Landschaft, etwas düster gehalten. Ich hatte vorher noch nie etwas von Crombie gelesen und war deswegen auch nicht unbedingt voreingenommen als ich das Buch zur Hand nahm. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und dann sehr schnell gemerkt das es der 16. Teil einer Reihe um Duncan Kincaid und Gemma James ist, da war ich erstmal etwas skeptisch, meistens ist es so, das einem die Hintergründe fehlen.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig, relativ spannend, die Spannungskurve verläuft langsam nach oben, mit einem Höhepunkt am Ende. Die Charaktere sind ausgiebig beschrieben, auch die Umgebung ist sehr detailreich beschrieben. Ich bin relativ gut in die Geschichte hinein gekommen. Am Anfang wurde mir sofort klar, das es besser gewesen wäre, die Reihe nach der Reihenfolge zu lesen aber ich hatte nur kleinere Startschwierigkeiten bei der Geschichte. Ich finde es sehr gut das es sich um zwei so unterschiedliche Charaktere handelt und auch beide sind sehr interessant gestaltet.

Auch die Fälle, sind spannend gestaltet, verzwickte Situationen, Täter die nicht auf Anhieb greifbar sind. Auch diese langsame Annäherung an den Tathergang hat Spaß gemacht, die Seite sind nur so verflogen. Ich finde zwar es hätte hier und da etwas tiefer gehen können, bin aber am Ende doch sehr zufrieden gewesen. 

Ich bin gespannt wie es weiter geht und ich werde mal in die älteren Bücher der Reihe hineinschnuppern, ich bin auf den Geschmack gekommen und wenn Band 16 schon so gut ist wie gut sind dann die ersten Bände, schließlich ist es oft so, dass eine Reihe nach einiger Zeit langweilig wird, das ist hier anscheinend nicht der Fall.

Ein spannender, sehr interessanter Krimi aus einer anscheinend sehr guten Reihe, die Charakter haben mich überzeugt, mir den Rest der Reihe auch einmal anzuschauen. Ich bin gespannt wie es weiter geht!



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