Rezension: Amanda Brooke - Wo ich dich finde


  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442483751
  • ISBN-13: 978-3442483754
  • Originaltitel: Where I Found You
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 3,5 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€
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Maggie ist blind – und wann immer ihr die Welt zu laut und chaotisch wird, zieht sie sich auf ihre Lieblingsparkbank zurück. Doch in letzter Zeit hängt sie dort vor allem ihren eigenen widersprüchlichen Gedanken nach. Denn sie erwartet ein Kind, und nun nagen Zweifel an der eigentlich so selbstbewussten Frau. Eines Tages lernt sie Elsa kennen, die behauptet, ebenfalls schwanger zu sein. Aber Elsa ist eine alte Frau! Maggie beschließt herauszufinden, welches Geheimnis hinter Elsas Geschichte steckt. Und tritt damit eine Reise in die Vergangenheit an, an deren Ende ein kleines Wunder steht. Ein Wunder, das nicht nur Elsa ihren Frieden geben, sondern auch Maggie den Glauben an eine glückliche Zukunft schenken wird.




Amanda Brooke lebt mit ihrer Tochter in Liverpool, England. Der Ursprung ihrer Schriftstellerkarriere liegt in einer persönlichen Tragödie: Als bei ihrem kleinen Sohn Krebs diagnostiziert wurde und er schließlich mit nur drei Jahren starb, stand für Amanda Brooke fest, dass diese schmerzliche Erfahrung eine Quelle der Inspiration, nicht der Verzweiflung, sein sollte. So erzählt sie in ihren Romanen berührende, aufrichtige Geschichten von der Liebe, dem Leben und der Kraft der Hoffnung, die stärker ist als der Tod.

Ein sehr schönes Cover, passt sehr gut zur Geschichte, die heißgeliebte Parkbank ist mit abgebildet das finde ich schön. Das Buch habe ich durch Zufall entdeckt, bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen. Nachdem ich den Klappentext dann gelesen hatte wollte ich das Buch unbedingt lesen!

Der Schreibstil ist sehr flüssig, Charaktere und Handlung sind recht detailreich beschrieben und dadurch kommt man sehr gut in die Geschichte rein. Zudem habe ich besonders die Protagonistin Maggie sofort ins Herz geschlossen und habe mich gefreut sie zu begleiten. Besonders bemerkenswert ist natürlich die Art und Weise wie Maggie ihr Leben meistert, sie kann so viel, was ich niemals erwartet hätte, durch ihre Sehbehinderung ist sie zwar eingeschränkt aber dadurch das sie schon seit jungen Jahren damit umgehen muss, ist sie erfindungsreich. Aber auch die ganzen anderen Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und detailreich beschrieben, sie wirken lebendig und interessant.

Maggies Ehemann James, war mir auch auf Anhieb sympathisch, auch wenn er sich nicht gegen seine Mutter durchsetzen kann, die offensichtlich ein Problem mit der Ehe von Maggie und James zu haben scheint. Ich hätte mir gewünscht das James, Maggie auch mal in Schutz nimmt, denn Maggie ist durch die Kommentare ihrer Schwiegermutter nur noch unsicherer, was ihr Leben angeht.

Besonders interessant wird es als Maggie eines Tages Elsa kennen lernt und dann vollkommen in Elsas Lebensgeschichte versinkt. Mir war es ein bisschen zu viel "rumschnüffeln", Maggie hat sich schon ziemlich eingemischt und hier und da, habe ich auch gedacht, warum tut sie das nur. In dieser Geschichte gibt es viel zu entdecken aber besonders in der Mitte des Buches, hatte ich das Gefühl, die Geschichte endet nie. Es kam mir wie eine Endlosschleife vor, da hätte die Autorin sicherlich 40 bis 50 Seiten einsparen können oder anderweitig füllen können. 

Eine interessante, rührende und durchaus lesenswerte Geschichte, mit ein paar kleinen Schwächen über die ich doch ganz gut hinweg sehen konnte. Wer auf gefühlvolle und detailreiche Geschichten steht, ist bei diesem Buch genau richtig.



Kommentare

  1. Huhu Lea!
    Mir hat das Buch auch ganz gut gefallen! Ist eine schöne Geschichte!
    Liebe Grüße, Petra

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