Rezension: Matthew Pritchard - Die Stunde des Puppenspielers


  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479150
  • ISBN-13: 978-3442479153
  • Originaltitel: Scarecrow
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3,2 x 18,5 cm
  • Preis: 9,99€ (ME 3,00€)


Ein Thriller, der die spanische Provinz Almeria in tiefrotes Blut taucht


Als beim Abriss eines Hauses eine Leiche gefunden wird, ist dies der Auftakt eines wahren Albtraums. Offenbar treibt in der spanischen Region Almeria ein Serienkiller sein Unwesen, der seine Opfer in Gebäude einmauert. Manche sogar bei lebendigem Leib. Der Reporter Danny Sanchez beginnt zu recherchieren und ahnt bald, dass derselbe Killer vor Jahren bereits in Großbritannien mehrere Menschen auf grausame Weise getötet hat. Seine Opfer waren allesamt Männer, das Gesicht zu einer bizarren Clownsfratze geschminkt. Damals wurde der Killer zwar gefasst, doch womöglich war er nur eine Marionette des eigentlichen Drahtziehers der Morde ...




Matthew Pritchard, geboren in der englischen Grafschaft Hampshire, arbeitete viele Jahre als Journalist in Spanien. Dabei entstand schließlich die Idee für seine Krimiserie um den halb spanischen, halb britischen Reporter Danny Sanchez. Danny arbeitet für eine englischsprachige Zeitung in Almería und kommt dabei Verbrechen auf die Spur. Seinen ersten Fall löste er in "Die Stunde des Puppenspielers".

Interessantes und düsteres Cover, das mir irgendwie gleich ins Auge gefallen ist, ich habe das Buch als Mängelexemplar gekauft und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich umso gespanter. Leider hat mich auch dieses Buch nicht so wirklich vom Hocker gehauen.

Der Schreibstil war eigentlich ganz spannend und flüssig, würde jedoch wenn es richtig spannend wurde, sehr schwammig. Der Reporter Danny Sanchez war interessant beschrieben und bietet viele Möglichkeiten, die Chance wurde jedoch nicht genutzt. Danny Sanchez ermittelt auf eigene Faust um herauszufinden, was es mit den skurrilen Morden auf sich hat, dabei steigt und singt die Spannung immer wieder, das hat mir nicht wirklich gefallen. Ein konstant steigender Spannungsbogen hätte mir einfach besser gefallen, so gab es zwischendurch mal 50 Seiten in denen Langeweile aufkam und ich auch ein wenig die Lust am Lesen verloren hatte. 

Was mir gut gefallen hat ist die Vermischung der Regionen, auf der einen Seite die spanische Provinz Almería und dann die Verbindung zu Großbritannien, dadurch wirkt die Story irgendwie größer. Natürlich wollte ich auch unbedingt wissen warum die Männer allesamt mit einer Clownsfratze geschminkt waren und deswegen konnte ich das Buch einfach nicht abbrechen. Am Ende war ich dann doch noch einmal überrascht und als ein wenig Zeit vergangen war, fand ich das Buch auch gar nicht mehr so schlecht.

Dieses Buch ist der Auftakt einer Reihe, rund um Danny Sanchez, der zweite Teil "Die Toten von Almería" erscheint am 20.6. bei Goldmann, ich weiß noch nicht so recht ob ich das Buch lesen werde aber vielleicht ist der Teil spannender. Das will ich hoffen schließlich liegen zwischen den Büchern dann drei Jahre!


Auf der einen Seite positiv, da der Protagonist zwar realistisch wirkt, auf der anderen Seite enttäuschend, da man hätte noch mehr auf dem Charakter herausholen können. Auch die Spannung hat mich nicht so richtig gepackt, was angesichts der interessanten Story, wirklich schade war.




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