Rezension: Abbie Taylor - Die sanfte Hand des Todes


  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (18. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442470390
  • ISBN-13: 978-3442470396
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm
  • Preis: 9,95€ (ME 3,00€)


Aus Mitleid wird eine Krankenschwester zum Todesengel. Niemand sollte es erfahren. Doch einer hat sie beobachtet.

Dawn Torridge hat sich mit Leib und Seele ihrem Beruf als Oberschwester verschrieben: Ehrgeizig und einfühlsam zugleich kümmert sie sich um ihre Station im Londoner Krankenhaus St. Iberius. Doch eines Tages verleitet Mitleid sie zu einer verhängnisvollen Tat, die ihr ganzes Leben verändern wird. Aus einem Impuls heraus tötet Dawn eine Patientin, die unerträgliche Schmerzen leidet. Was Dawn nicht bemerkt: Jemand beobachtet sie dabei. Jemand, der sie für ihre Tat bezahlen lassen will ...



Abbie Taylor stammt aus Irland und arbeitet als Ärztin. Neben ihrem Beruf widmet sie sich dem Schreiben und hat bisher die beiden Romane »Denn niemand wird dir glauben« und »Die sanfte Hand des Todes« veröffentlicht. Heute lebt die Autorin mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Kindern abwechselnd in Irland und Großbritannien.

Ich habe das Buch als Mängelexemplar gekauft, da mich der Klappentext neugierig gemacht hat, auch das Cover hat mir gleich gefallen es ist schlicht gehalten und doch passt es perfekt zur Geschichte, die mir leider nicht ganz so gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist relativ flüssig aber nicht unbedingt so spannend wie erwartet, es passieren zwar einige Dinge, die werden jedoch schnell abgehandelt und man hat das Gefühl durch die Geschichte gehetzt zu werden. Alles wirkt etwas aufgesetzt und Details werden kaum beschrieben. Ich fand die Idee der Story sehr gut aber leider hat mich die Umsetzung gar nicht überzeugen können. Ich vermute da ich selber Krankenschwester bin und man immer wieder von solchen Geschichten im wahren Leben hört, musste ich mir das Buch einfach kaufen. 

Dawn ist eine starke Persönlichkeit und im Gegensatz zu den anderen Charakteren ist sie auch sehr detailreich beschrieben, sie hat mich neugierig gemacht und sie war auch der Grund warum ich das Buch überhaupt beendet habe. Dawn zeigt eines Tages Mitleid bei ihrer Arbeit und erlöst eine Patientin von ihren Qualen, dabei wird sie jedoch beobachtet und derjenige will sie dafür bluten sehen. Es fängt alles sehr vielversprechend an, doch auch etwas vorhersehbar, lediglich das Ende hat mich dann doch noch einmal überrascht.

Ich hätte mir bei dieser Geschichte einfach ein bisschen mehr Spannung und Detailreichtum gewünscht, dann wäre das Buch wahrscheinlich richtig klasse geworden. So war es einfach ein Mittelklasse Thriller mit Abstieg nach unten. Wirklich Schade denn da steckt viel Potenzial dahinter.

Eine gute Story, die eher schlecht umgesetzt wurde, mit etwas mehr Details und Spannung, wäre das Buch wirklich klasse. Die Protagonistin Dawn hat mir dagegen sehr gut gefallen, das war auch der Grund, das ich das Buch beendet habe.





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