Rezension: Stephen King - Der dunkle Turm 1 - Schwarz


  • Broschiert: 236 Seiten
  • Verlag: Heyne (Mai 1998)
  • ISBN-10: 3453029127
  • ISBN-13: 978-3453029125
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,4 cm
  • Preis: 22,90 DM (z.B. medimops.de 1,99€)


"Ein Heer von Feinden, unsägliche Strapazen und Gefahren markieren Rolands Suche nach dem dunklen Turm. "

Im ersten Band von Stephen Kings epischer Fantasyserie durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm eine sterbende Welt. Der Auftakt zur großen Saga!





Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und zuletzt 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. Sein Hauptwerk erscheint im Heyne-Verlag.

Zum Cover kann ich nicht viel sagen, es ist einfach gehalten und das gefällt mir recht gut, ich mag besonders, das alte Format der Bücher, da ich die Größe angenehmer finde und auch noch andere Bücher von King in dem Format habe, durch die unterschiedlichen Erscheinungsjahre der einzelnen Bände, unterscheidet sich auch das Format sehr deutlich. Wer es einheitlich möchte sollte sich die überarbeitete Reihe von Heyne holen, dann sehen die Bücher nebeneinander sehr passend aus!

Der Schreibstil von Stephen King ist wie immer, mysteriös und etwas verwirrend, anfangs hatte ich Schwierigkeiten die Eindrücke zu verarbeiten was sich nach ca. 50 Seiten aber gegeben hat. Eigentlich sind auch nicht sehr viele Charaktere anfangs vertreten, natürlich lernen wir Roland den letzten Revolvermann kennen aber auch nach und nach, baut sich das erst auf, am Anfang ist der Weg durch die Wüste.

Die Landschaft ist jetzt auch nicht besonders anspruchsvoll, Roland wandert durch die karge und tote Wüste und ihm begegnen nur wenige Menschen, weshalb man eigentlich wenig zu verdauen hat. Aber die Atmosphäre ist sehr komplex, wenn ich das mal so erklären soll, es werden trotzdem viel Gefühle vermittelt und diese zermürbende Reise überträgt sich auf den Leser. Ich hatte mir schon lange vorgenommen, die ganze Reihe zu lesen und jetzt bin ich endgültig wieder gepackt und freue mich auf die nächsten Teile.

Zum Ende hin wird die Geschichte dann doch etwas ausführlicher und ich musste mich wieder umgewöhnen, nachdem ich auf den Seiten davor eher flüssig lesen konnte habe ich hier und da ein wenig gestockt. Dieses Buch ist auf jeden Fall nicht dafür geeignet, es zwischendurch mal zu lesen, einfach weil es sehr komplex ist und vor allem, weil es einfach mehr Lesespaß bereitet, wenn man es ohne Druck lesen kann. Ich bin wirklich gespannt auf die nächsten Teile!

Es war nicht das erste Mal, dass ich das Buch gelesen habe, nur es war schon viel zu lange her und jetzt habe ich das Buch auch noch mal ganz anders wahrgenommen, ich freue mich auf die nächsten Teile und es war wahnsinnig spannend, Roland auf seiner Reise zu folgen!



Kommentare

  1. Tolle Rezi liebe Lea :)
    Ich erste Stufe zum Turm wäre geschafft (ich habe sie auch hinter mir, nur meine Rezension steht noch aus). Gerade deine Meinung in Bezug auf den Lesefluss stimme ich absolut zu. Gerade gegen Ende musste ich deutlich mehr Konzentration aufbringen, als zu Beginn und in der Mitte. Ich bin wahnsinnig gespannt auf Band 2 und lasse mich überraschen, ob ich im Februar schon reinlesen werde :)
    Deine Rezension habe ich auf meiner Challengeseite verlinkt!

    Super!
    LG Andrea

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Holly Ivins - Jane Austen Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Rezension: S. Quinn - Devoted - Verbotene Leidenschaft