Rezension: Marissa Meyer - Wie Monde so silbern



  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Carlsen (17. Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551583358
  • ISBN-13: 978-3551583352
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 4,1 x 21,9 cm
  • Preis: 18,90€

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …





Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Katzen in der Nähe von Seattle. Die vier Bände der »Luna-Chroniken« sind ihr Debüt als Schriftstellerin, wurden aus dem Stand zu New-York-Times-Bestsellern und sind in 27 Länder verkauft. 

Mehr unter www.marissameyer.com.


Ich kann wieder einmal nur über das Cover schwärmen, der schwarze Hintergrund und darauf dann "der Schuh" in silber darauf sowie der schöne Titel. Ich hatte bisher schon viel von der Buchreihe gehört, habe sie aber nie begonnen. Dank meiner Familie die mir das Buch zu Weihnachten geschenkt hat, konnte ich es endlich lesen und habe nicht eine Seite bereut!

Der Schreibstil ist sehr fließend, detailreich und spannend, die Autorin beschreibt alles sehr bildlich sodass man das Gefühl hatte selbst mit Cinder an ihrem Marktstand zu sitzen. Cinder war mir von Anfang an sympathisch, sie erinnert an Cinderella, die bei ihrer bösen Stiefmutter lebt und den Stiefschwestern und dazu verknechtet wird die ganze Arbeit zu machen während ihre Stiefmutter nur dasitzt und ihre Faulheit genießt. Auch die Straßen von Neu-Peking, durch die Cinder den Leser führt sind sehr bildlich beschrieben, es hat unheimlichen Spaß gemacht ihr zu folgen.

Cinder ist ein sogenannter Cybog sie besteht zu einem großen Teil aus Mechanik und Metall, ohne das würde sie nicht mehr leben. Doch Cybogs sind nicht sehr angesehen in der Welt und werden als minderwertig betrachtet. Irgendwann steht der Prinz von Neupeking an Cinder's Marktstandt und möchte das sie seine Androidin repariert, denn Cinder ist die beste Mechanikerin die es in den Straßen von Neu-Peking gibt. Die erste Begegnung mit Prinz Kai aber es wird nicht die letzte sein.

Cinder hat es wirklich nicht einfach, was natürlich auch an ihrer "Stiefmutter" liegt, denn sie versucht alles um sie loszuwerden. Doch Cinder lässt sich nicht unterkriegen und irgendwann findet sie sich in einem Wettlauf gegen die Zeit bzw. die blaue Pest wieder, die dort herrscht. 

Das Buch hat einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, es war nicht vorhersehbar und das Ende hat mich dann richtig geflasht! Ich kann es kaum noch erwarten zu wissen, wie es weiter geht!

Ein spannender Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde, schon alleine durch das offene Ende werde ich nicht mehr lange warten können, bis ich mir Band 2 kaufe!





Kommentare

  1. Hallo Lea,

    mal wieder eine sehr schöne Rezension von dir :)!
    Das Buch liegt ebenfalls auf meinem SuB und wartet darauf gelesen zu werden :D.

    Liebe Grüße
    Anie

    http://anie1990.blogspot.de/

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Holly Ivins - Jane Austen Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Rezension: Harlan Coben - In ewiger Schuld

Rezension: Kerstin Gier - Silber - Das dritte Buch der Träume