Rezension: Karen Swan - Winterküsse im Schnee



  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442483794
  • ISBN-13: 978-3442483792
  • Originaltitel: Christmas in the Snow
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3,8 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€
  • Vom Bloggerportal erhalten

Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ...

Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ...




Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.

Ein traumhaftes Cover, ich habe schon lange mit dem Buch geliebäugelt und es immer wieder in die Hand genommen und dann doch weg gelegt. Ich habe eigentlich nie zu Weihnachten besondere Themenbücher gelesen und dieses Jahr wollte ich diese „Tradition§ dann doch mal brechen. Dank des Bloggerportals von Randomhouse habe ich das Buch dann auch bekommen und mich riesig gefreut. Diese schöne Schneelandschaft mit der roten Schrift und der Frau in dem roten Mantel gefällt mir sehr gut aber auch die Kulisse von London passt perfekt zur Geschichte. Ein weiteres Detail sind die kleinen Glitzersteinchen darauf, die den Schnee noch „greifbarer“ machen. Ein tolles abgerundetes Cover!

Der Schreibstil ist sehr detailliert und man hat das Gefühl nicht mehr hinterher zu kommen, alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben, was mir persönlich zu viel des Guten war. Auch der Einstieg war schwer, da man sozusagen kein Licht am Ende des Tunnels gesehen hat. Ich mag es gerne, wenn Bücher sehr detailreich sind aber wenn man sich zu lange mit einem Ereignis befasst dann kann es schnell passieren, dass es langweilig wird. Das Lesen hat nicht richtigen Spaß gemacht sondern grenzte schon fast an Zwang, weiterzulesen, damit man es hinter sich hat.

Der Prolog war sehr vielversprechend und dadurch natürlich auch die Neugierde geweckt, die Spannung war greifbar aber das war leider nur von kurzer Dauer. Die Protagonistinnen Allegra und Isobel, zwei Schwestern, die sich nahe stehen aber unterschiedlicher nicht sein könnten, waren mir von Anfang an sympathisch und doch hatte ich Schwierigkeiten besonders Allegra zu verstehen. Isobel ist warmherzig und geht in der Rolle der Mutter sehr gut auf. Allegra dagegen stürzt sich in die Arbeit und vergisst dabei zu leben, sie wirkt kühl und distanziert. Dadurch hat man nicht unbedingt eine Beziehung zu ihr aufgebaut und das hat sich durch das gesamte Buch gezogen.

Die Liebesgeschichte ist eigentlich kaum vorhanden, größtenteils geht es um die Familiengeschichte, was auch nicht schlimm gewesen wäre, wenn die Autorin nicht alles so dermaßen in die Länge gezogen hätte. Ich hatte das Gefühl, jedes Mal wenn ich das Buch wieder aufschlage auf der Stelle zu treten und wollte es eigentlich nur beenden.

Was dann nochmal viele Punkte gebracht hat, war der Ortswechsel, raus aus der turbulenten und schillernden Stadt London und rein in das kleine Dorf in den Bergen. Die Atmosphäre hat mir dort einfach viel besser gefallen und ich hatte das Gefühl, der Autorin hat es Spaß gemacht diesen Teil zu beschreiben.


Ein traumhaftes Cover und ein spannender Prolog locken einen, die Geschichte zu lesen aber leider geht es nicht so spannend weiter. Viele Passagen werden unnatürlich in die Länge gezogen, man hat das Gefühl auf der Stelle zu treten und das Lesen hat mir wenig Spaß bereitet. Erst in dem verschneiten Bergdorf hat sich das wieder geändert.




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