Rezension: Michael Koglin - Blutengel


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 2. (16. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442474116
  • ISBN-13: 978-3442474110
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,2 x 18,8 cm
  • Preis: 8,99€ 


Geheimnisvolle Botschaften, in die Haut der Opfer geritzt, ein perverser Serienmörder, Kommissar Mangold steht vor einem Rätsel


Die 35-jährige Tanja Binkel wurde in ihrer Berliner Wohnung mit einem Fuß an der Decke aufgehängt. In ihren Oberschenkel wurde ein lateinischer Spruch geritzt: „Semper aliquid haeret.“– „Es bleibt immer etwas hängen.“ An der Ostsee wird eine weitere Leiche mit einem eingeritzten Satz entdeckt. Dann ein Opfer in München und ein grausam hingerichteter Priester in Florenz. Der Hamburger Kommissar Mangold und seine Sonderkommission, zu der auch die Profilerin Kaja Winterstein gehört, arbeiten mit Hochdruck. Aber der Täter treibt ein perverses Katz-und-Maus-Spiel … und die Tatorte werden immer bizarrer.





Michael Koglin lebt als freier Journalist und Schriftsteller in Hamburg. Neben Kriminalromanen hat er Kurzgeschichten, Kinder- und Sachbücher sowie zahlreiche Drehbücher und Theaterstücke verfasst. Er wurde mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Bekannt wurde Michael Koglin nicht zuletzt mit der »Dinner for One«-Reihe, schwarzhumorigen Krimis mit dem Personal des bekannten Silvester-Sketches. Sehr erfolgreich ist seine Serie um den Hamburger Kommissar Mangold, die mit dem Band »Bluttaufe« begonnen hat. 

Das Cover hat mich sofort angesprochen, man weiß sofort da wartet ein Thriller auf mich, eher schlicht gehalten und doch sehr Aussagekräftig. Ich habe erst im Nachhinein erfahren, das es der zweite Teil einer Reihe um den Kommissar Mangold ist. Es war jedoch kein Problem, man kommt trotzdem gut in die Geschichte und die Charaktere sind wirklich interessant.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, nicht sehr detailreich und die Spannung war eher flach und plätscherte so vor sich hin, was auch zu dem großen Punktabzug geführt hat! Der Protagonist Kommissar Mangold, hat schon etwas gehabt, er hatte Ecken und Kanten und eine sehr interessante Ermittlungsweise. Er und sein Team erkunden die Tatorte, das war dann doch immer recht spannend, denn die Tatorte strotzten vor Blut und Abschaum!

Der Serienmörder, der in der Geschichte sein Unwesen treibt hat es in sich. Brutal und skrupellos auch sein markanter schwarzer Humor hat auf jeden Fall zur Spannung beigetragen, wenn er nicht gewesen wäre und die sehr guten Tatorte, hätte das Buch noch schlechter bei mir abgeschlossen! Die Ermittlungen laufen anfangs nur schleppend voran und Mangold und sein Team wirken etwas verloren, es wirkte etwas offensichtlich was das als nächstes passieren sollte.

Dafür das die Spannung recht wellenförmig verlief und etwas dahin plätscherte, lies sich das Buch sehr schnell lesen, am Ende bleiben keine Fragen offen und ich war von dem Ende dann doch noch etwas überrascht! Selbst wenn der Schreibstil nicht unbedingt mein Geschmack war hat die Geschichte um Kommissar Mangold doch sehr viel Potenzial, vielleicht ist der erste Fall ja spannender, mal sehen ob ich den noch nachhole!


Eine spannende Story, die aber nicht sehr gut umgesetzt wurde, die Spannung war einfach nicht hoch genug und auch der Serienkiller wirkte total abgehoben und aus der Luft gegriffen. Eine solide Story um sich die Zeit zu überbrücken aber nicht unbedingt sehr packend!



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