Rezension: Jennifer Niven - All die verdammt perfekten Tage



  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Limes Verlag (28. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3809026573
  • ISBN-13: 978-3809026570
  • Originaltitel: All the bright places
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3,4 x 21,7 cm
  • Preis: 14,99€
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Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…




Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in 32 Länder verkauft. In den USA stieg All die verdammt perfekten Tage sofort auf Platz 13 der New-York-Times-Bestsellerliste ein, eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles, wo sie 2000 das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machte.

Ein wirklich schönes Cover, das mich sofort interessierte, es ist eines dieser Cover, das man schnell wieder erkennt und ich hatte schon fast das Gefühl, das das Buch mich verfolgt. Irgendwann musste ich es dann einfach haben es hat mich interessiert was aus Violet und Finch wird und nachdem ich gesehen habe wie vielen dieses Buch gut gefallen hat, war es beschlossene Sache! Die Entscheidung das Buch zu lesen habe ich auch nicht bereut!

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sehr bildlich und die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben wodurch man sie sehr viel besser verstehen kann. Man kommt gut in die Geschichte hinein und es geht spannend los.  Dieses „schwere“ Thema Selbstmord hat die Autorin wirklich gut verpackt, sie hat genau die richtige Balance gefunden, zum einen wirkt die Geschichte authentisch und überhaupt nicht aufgesetzt aber auf der anderen Seite vermittelt sie damit eine Botschaft.

Die Geschichte wirkt unheimlich real und das zum größten Teil aufgrund der sehr authentischen Protagonisten. Die den Leser nach und nach tiefer in ihr Leben führen. Sie erzählen abwechselnd aus ihrem Leben, man erhält tiefe Einblicke in die Psyche der beiden und vor allem erfährt man warum genau es Finch und Violet so schlecht geht! Finch und Violet könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein und wenn Violet nicht eines Tages auf dem Dach gestanden hätte, hätten sie wahrscheinlich nichts miteinander zu tun gehabt. Violet hat zum Beispiel einen großen Freundeskreis gehabt sozusagen ihre Clique, bis sie sich immer weiter von ihnen distanzierte, Finch hingegen hat nur einige wenige Freunde bzw. einen besten Freund  und doch haben beide ihr Leben aufgegeben.

Gemeinsam begeben sie sich auf eine interessante Reise, bei der Finch, Violet zeigen will, was das Leben zu bieten hat und vor allem das es sich lohnt zu leben. Es gibt in diesem Buch nicht eine Minute in der mich dieses bedrückende Thema runtergezogen hat sondern ich habe dank der Leichtigkeit des Schreibstils, diese Spannende Geschichte in vollen Zügen genossen!


Die Geschichte dieser unterschiedlichen jungen Menschen, die sich durch Zufall begegnen und sich das ganze Leben ändert, ist unheimlich spannend, berührend und gefühlvoll. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde! Eine klare Kaufempfehlung für alle Fans von gefühlvollen und interessanten Büchern mit Botschaft!




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