Rezension: Terry Pratchett - Die Krone des Schäfers


  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Manhattan (9. November 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442547709
  • ISBN-13: 978-3442547708
  • Originaltitel: The Shepherd's Crown
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,4 x 20 cm
  • Preis: 17,99€
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Noch einmal tut sich Großes auf der Scheibenwelt …

Tiffany Weh, die junge Hexe aus dem Kreideland, musste einige beeindruckende Gegner bezwingen und viele Prüfungen bestehen, bevor die anderen, erwachsenen Hexen der Scheibe sie als eine der Ihren akzeptierten. Nun ist die sie die offizielle Hexe ihrer Heimat, stolz und glücklich – und steht doch vor ihrer bisher größten Herausforderung. Denn tief im Kreideland rührt sich etwas: Ein alter Feind sammelt neue Kraft. Und nicht nur hier, auf der ganzen Scheibenwelt hat eine Zeit der Umbrüche begonnen. Grenzen verschwimmen, Allianzen verschieben sich, neue Mächte entstehen. Tiffany muss wählen zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse. Als sich eine gewaltige Invasion ankündigt, ruft Tiffany die Hexengemeinde auf, ihr beizustehen. Denn der Tag der Abrechnung rückt näher ...






 Die Zahlen sind schier unglaublich: 45 Millionen verkaufte Exemplare der "Scheibenwelt"-Romane, Übersetzungen in 34 Sprachen. Keine Frage, der 1948 in Beaconsfield geborene Terry Pratchett gehört zu den erfolgreichsten Autoren unserer Zeit. Den Grundstein dafür legte er 1983 mit dem "Scheibenwelt"-Erstling "Die Farben der Magie", der ihn quasi über Nacht zum Bestsellerautor machte - eine beispiellose Erfolgsgeschichte begann. Dass ihm sein Ruhm nicht zu Kopfe gestiegen ist und er auch sein Gespür für Komik nie verloren hat, zeigt sein Kommentar zur Ernennung durch die Queen zum "Officer of the Order of the British Empire": Er habe die Nachricht zunächst für eine Zeitungsente gehalten. Aber manchmal klingt die Realität eben einfach wie ein Traum - nicht nur in der Scheibenwelt.
Ein interessantes Cover, relativ schlicht, der blaue Hintergrund, doch man weiß sofort worum es geht, die Hexe Tiffany Weh. Die Aufmachung hat mir auch gut gefallen, im Umschlag war ein Lesezeichen mit eingearbeitet, das man heraustrennen konnte, ich persönlich habe mich aber nicht getraut, ich wollte das Gesamtbild nicht zerstören. Ich habe bisher nicht viel von Terry Pratchett gelesen, war aber von "Die lange Erde" sehr begeistert. Ich habe mich danach schnell entschlossen, mehr von Pratchett zu lesen und habe mich für sein letztes Wer entschieden. Ich habe vorher noch kein Buch aus der Tiffany Weh Reihe gelesen, gewisses Hintergrundwissen hat mir also gefehlt, jedoch hat mich das Buch gut unterhalten und ich werde die ersten beiden Teile auf jeden Fall nachholen.

Pratchett's Schreibstil ist wieder einmal sehr gut, die Geschichte ist flüssig geschrieben, sehr detailreich und auch die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten, gerade diese Eigenschaft führt dazu, das ich Verlangen nach mehr aus der Scheibenwelt habe. Tiffany ist eine besondere Junghexe, ich fand sie von Anfang an sympathisch, was mich traurig macht, das ich die Vorgänger Bände nicht gelesen habe, das wird sich bald ändern. Bei so vielen Scheibenwelt Romanen, ist es jedoch schwierig den Überblick zu behalten, dank zahlreichen Internetseiten, kann man jedoch schnell nachvollziehen welches Buch zum anderen passt.

Ich finde es auch bemerkenswert, das die Bücher so spannend und interessant geschrieben sind obwohl Pratchett sehr krank war, ich als Scheibenwelt-Neuling sehe dafür keine Indizien, habe aber von erfahrenen Lesern gehört, das sie doch sichtbar sind. 

Insgesamt waren es sehr viele Charaktere, die entweder nur flüchtig den Weg von Tiffany begleitet haben oder sogar nur durch das Bild gehuscht sind, die Namen waren mir unbekannt aber durch Fußnoten hat der Autor dafür gesorgt das ich den Hintergrund verstehe und somit war es kein Problem das ich mit diesem Band begonnen habe. Das zeichnet den Autor wirklich aus, ich habe Lust auf mehr bekommen obwohl ich den kompletten Hintergrund nicht kenne.


Eine interessante Geschichte über eine mutige junge Hexe, für alle Scheibenwelt Fans natürlich ein Muss aber auch für mich als Neuling, sehr interessant und ich werde auf jeden Fall mehr Scheibenwelt-Romane lesen!


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