Rezension: Eva Almstädt - Ostseeblut



  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 3. Aufl. 2015 (13. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404171756
  • ISBN-13: 978-3404171750
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,5 x 18,6 cm
  • Preis: 8,99€

Bei einem Orientierungslauf an der Ostseeküste wird einer der Läufer aus dem Hinterhalt erschossen. War das Opfer nur zur falschen Zeit am falschen Ort oder steckt ein persönliches Motiv dahinter? Die Spur führt Pia Korittki zu einem ehemaligen Mädchenerziehungsheim, in dem vor vielen Jahren ein angeblicher Selbstmord nie ganz aufgeklärt wurde. Haben neben alten Freundschaften auch alte Feindschaften überdauert? Pia Korittki, die privat vor einer schweren Entscheidung steht, findet Hinweise, dass der Täter erneut zuschlagen wird ...




Eva Almstädt absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Ihr erster Roman Kalter Grund wurde zum Auftakt der erfolgreichen Serie um die Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Die Autorin lebt mit Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein.

Das Cover passt wie immer sehr gut in die Reihe, mit der düsteren Ostsee Kulisse wie immer ein Hingucker und als großer Korittki Fan, musste ich die Reihe einfach verfolgen. Es geht natürlich gleich spannend los, schon der Klappentext verheißt nichts gutes, ein Grund mehr gemeinsam mit Korittki zu ermitteln. Ich mag sie sehr als Protagonistin und freue mich immer wieder etwas von Almstädt zu lesen.

Der Schreibstil ist wieder spannend, angenehm flüssig und man erfährt immer mehr, kleine Details über die Protagonisten. Es kommt zu einem tragischen "Unfall" bei einem Orientierungslauf, ein Mann wird mit 2 Schüssen getötet und es bleibt eine junge Witwe zurück. Eigentlich sollte die Frau das Rennen bestreiten, hatte sich jedoch den Knöchel verletzt und somit ist ihr man eingesprungen. Galt der Mord eigentlich der Frau des getöteten oder steckt etwas anderes dahinter. Man stellt sich wieder viele Fragen und die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite, so merkt man nicht wie die Seiten vergehen.

Die Frau kommt aus einem Heim, dort hatten sich auch schreckliche Ereignisse zugetragen, muss sie jetzt für etwas büßen, das sie in ihrer Vergangenheit getan hat oder gibt es andere Hintergründe. Der Fall hat sich wirklich spannend entwickelt und es hat mir Spaß gemacht den Fall zu verfolgen.

Was mir an Almstädt immer besonders gut gefällt, sind ihre detaillierten Landschaftsbeschreibungen und die bildliche Beschreibung der Fälle. Auch gut ist, das man nicht vorhersehen kann, wer der Täter ist, man bekommt genügend Anhaltspunkte um neugierig zu sein aber den Rest muss man abwarten, dadurch ist die Spannung natürlich größer und das Lese vergnügen einfach besser.


Ein guter Almstädt Krimi, der mich nicht zu 100%  begeistert hat aber ich bin trotzdem gut unterhalten worden und ich werde die Reihe um Korittki weiter verfolgen.


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