Rezension: Kazuaki Takano - Extinction


  • Broschiert: 560 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (2. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570101851
  • ISBN-13: 978-3570101858
  • Originaltitel: Genocide
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 4,7 x 21,6 cm
  • Preis: 14,99€
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Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.





Kazuaki Takano, geb. 1964 in Tokio, arbeitet in Hollywood und Japan als Drehbuchautor. Für seine Romane erhielt er renommierte Preise. »Extinction« stand in Japan monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde u.a. als bester Thriller des Jahres ausgezeichnet.

Das Cover zeiht einen schon magisch an, es wirkt als würde hier ein packender Thriller warten schon alleine durch den Titel Extinction (Auslöschung) wirkt es spannend. Dazu noch der spannende Klappentext und das Buch landete sofort auf meiner Wunschliste. Als ich das Buch in der Hand halten durfte gefiel mir die Gestaltung des Umschlags auch sehr gut, vorne noch mal ein bisschen mehr Info zur Handlung und am Ende des Buches natürlich ein paar Details zum Autor, das finde ich immer sehr angenehm, man hat gleich ein Bild zu dem Namen.

Der Schreibstil ist angenehm fließend, man kommt sehr gut in die Geschichte hinein, Die Geschichte ist anspruchsvoll und zugleich sehr angenehm zu lesen, die Spannung lässt einen von der ersten Seite nicht los und so vergehen die Seiten schnell bevor man feststellt, die Hälfte schon gelesen zu haben. Ich konnte es sehr schlecht zur Seite legen und daher für mich auch kein Buch für zwischen durch, man kann nicht eben mal nur ein Kapitel lesen, denn es juckt in den Fingern, sobald man es zur Seite legt. Ich habe abends im Bett gelegen und über dem Buch die Zeit aus den Augen verloren, das zeigt wie spannend es war.

Die Handlung ist sehr Realitätsnah und passt perfekt in die aktuelle Zeit, genau solche Themen beschäftigen uns und somit wirkt es nach greifbarer, ich glaube das ist es auch was die Spannung ausmacht. Genau so könnte es in den nächsten 10 Jahren passieren, das macht den Nervenkitzel nur noch schlimmer. Die Geschichte ist in 3 Handlungsstränge unterteil, zum einen Jonathan Yaeger, der auch schon im Klappentext erwähnt wird. Zweitens Kento Koga, ein Student aus Tokio, der nach dem Tod seines Vaters interessante Entdeckungen macht und somit in die Forschungsarbeiten hineingezogen wird, dessen Vater war nämlich Virologe. Im dritten Bereich geht es um Arthur Rubens, der für die Amerikanische Regierung arbeitet.

Jeder dieser Handlungsstränge ist interessant und sehr detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat mit dabei zu sein. Der einzige Minuspunkt war, das ich zwischenzeitlich mal den Faden verloren hatte, nicht wusste wo ich stehen geblieben war und musste dann noch einmal zum Anfang des Kapitels zurück gehen, das mag jedoch an mir liegen. Bei gewissen Fachbegriffen hatte ich Schwierigkeiten und musste leider googeln, es ist nunmal sehr anspruchsvoll. Besonders die mikrobiologischen "Stellen" haben mir ziemlich zugesetzt, deswegen auch die Bewertung. Vielleicht wäre eine Art Nachschlagewerk am Ende nicht schlecht gewesen, dann hätte man es sich erspart im Internet nachzusehen. 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, in der heutigen Zeit ein Szenario was sich durchaus auch in der Realität so abspielen könnte. Spannung Pur, ich konnte das Buch schlecht aus der Hand legen. Einige Fachbegriffen, waren einfach zu schwer für mich, die musste ich dann nachsehen, vielleicht hätte man dafür am Ende des Buches eine kleine Übersicht machen können.




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