Rezension: Gillian Flynn - Dark Places


  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 3 (24. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3651011895
  • ISBN-13: 978-3651011892
  • Originaltitel: Dark Places
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,7 x 21,6 cm
  • Preis: 14,99€
DER ZWEITE ROMAN VON GILLIAN FLYNN - AUTORIN DES MEGA-BESTSELLERS »Gone Girl«

Sie war sieben, als die Schüsse fielen. Als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren
Bruder hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, ist aus Libby Day eine verbitterte, einsame Frau geworden, deren Leben eigentlich keines mehr ist. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in jener verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen? Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals.





Gillian Flynn wuchs in Kansas City, Missouri, auf. Nach College und Universitäts-Studium in Kansas und Chicago zog es sie nach Kalifornien, anschließend nach New York. Sie war zehn Jahre lang die leitende TV-Kritikerin von >Entertainment Weekly<. Im Jahre 2006 erschien ihr erster Roman >Cry Baby<, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Das Buch erhielt gleich zwei >British Dagger Awards<. Ihr zweiter Roman >Finstere Orte< erschien 2009 und wurde ebenfalls ein riesiger Erfolg. Im Juli 2012 erschien ihr dritter Roman >Gone Girl< und löste ein riesiges Medienspektakel aus. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und wurde mehr als 3 Millionen mal verkauft. Alle drei Bücher werden verfilmt und demnächst im Kino zu sehen sein. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Chicago.

Erstmal zum Cover, es gefällt mir sehr gut, passt sehr gut zu "Gone Girl" und auch "Cry Baby" da ist man der Linie treu geblieben, was ich immer schön finde, denn es sieht einfach ansprechender im Regal aus, da bin ich irgendwie eigen. Der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen, ist sehr spannend formuliert und deswegen musste ich mir das Buch kaufen. Leider hat es schon seid einiger Zeit auf meinem SUB gelegen und jetzt musste ich es endlich hervorkramen.

Der Schreibstil von Flynn gefällt mir eigentlich immer sehr gut, bei diesem Buch war ich jedoch enttäuscht, sie hat immer sehr spannend formuliert, hier hatte man eher das Gefühl, alles wird in die Länge gezogen und man kommt nicht ans Ziel. Die Charaktere waren teilweise sehr detailreich beschrieben, manche wiederum wirkten flach sodass man die Zusammenhänge kaum verstehen konnte.

Die Handlung an sich klingt erst einmal vielversprechend: Libby Day das kleine Mädchen versteckt sich in einer kalten Nacht während drinnen ihre Mutter und ihre zwei Schwestern brutal ermordet werden, ihre Zeugenaussage bringt den Bruder hinter Gittern und nun 25 Jahre später, zweifelt sie an seiner Schuld und versucht die Nacht zu rekonstruieren wodurch sie sich selbst in Lebensgefahr bringt. Was mit sehr gut gefallen hat, waren die Rückblicke in die Vergangenheit und der Wechsel der Perspektiven zwischen Libby, Ben (ihrem Bruder) und ihrer Mutter. Dadurch wirkt die Geschichte lebendiger und das lesen macht mehr Spaß. 

Leider war das auch schon alles positive, denn die Umsetzung ist einfach langweilig, es wird alles sehr in die Länge gezogen, man hat das Gefühl nicht weiter zu kommen, hat als Leser kein  Erfolgserlebnis. Das Ende hat dann auch noch einiges wieder gut gemacht, denn da war noch einmal ordentlich Spannung drin, nur leider auf den letzten 40 Seiten!




Ich habe "Gone Girl" und "Cry Baby" verschlungen und wollte deswegen unbedingt auch dieses Buch lesen, leider wurde ich sehr enttäuscht, zu wenig Spannung, ewig lange Unterhaltungen, die am Ende zu keinem Ergebnis führen und dann auch noch die Charaktere, teilweise ausführlich beschrieben und andere wirken einfach flach. Dieses Buch war auf jeden Fall eine Enttäuschung!



Kommentare

  1. Ich bin irgendwie auch kein großer Fan von den Büchern, sie sehen eigentlich ganz ansprechend aus und vor allem klingen sie auch gut aber genau das was du hier beschrieben hast, habe ich auch so bei Gone Girl empfunden :-(

    http://bibliophilias-buecherhimmel.blogspot.de/

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Holly Ivins - Jane Austen Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Rezension: S. Quinn - Devoted - Verbotene Leidenschaft