Rezension: Lois Lowry - The Giver


  • Taschenbuch: 179 Seiten
  • Verlag: Dell Laurel-Leaf 1993
  • Sprache: Englisch
  • ISBN: 0440237688
  • Preis: 6,50 $ (medimops 2€)



Jona’s world is perfect. Everything is under control. There is no war or fear or pain. There are no choices. Every person is assigned a role in the Community. When Jonas turns twelve, he is singled out to receive special training from The Giver. The Giver alone holds memories oft he true pain and pleasure of life. Now it’s time for Jonas to receive the truth. There is no turning back.





Lois Lowry (* 20. März 1937 in Honolulu, Hawaii als Lois Ann Hammersburg) ist eine US-amerikanische Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, wie zum Beispiel Hüter der Erinnerung (engl. The Giver).

Ihr Vater war ein Militärzahnarzt, der häufig umzog. Lowry ist u. a. in New York, Pennsylvania und Tokio aufgewachsen. Im Alter von 19 Jahren heiratete sie einen Offizier. Lois Lowry hat vier Kinder.



Das Cover ist schlicht gehalten, ein älterer Mann der dort auf schwarzem Hintergrund abgebildet ist, Alter steht ja bekanntlich für Weisheit, speigelt also die Geschichte wieder denn es könnte „Der Hüter der Erinnerungen“ bzw. „The Giver“ sein.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist flüssig und angenehm, nicht sehr bildlich aber das schadet der Geschichte nicht. Charaktere, Landschaft und die Gesellschaft werden ausreichend erklärt sodass es einem nicht flach vorkommt. Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen und der Textfluss war angenehm.

Jonas ist eigentlich ein ganz normaler Junge, doch von einem auf den anderen Tag ist er für etwas Höheres vorgesehen und geht in die Lehre des Hüters der Erinnerung. Er sieht sich nun mit vielen Einflüssen konfrontiert und darf mit niemandem darüber sprechen, das fällt ihm natürlich sehr schwer, denn was er erfährt verändert sein ganzes Leben. Jonas setzt sich für die Menschheit ein er ist ein interessanter Protagonist und so war es umso einfacher das Buch zu lesen.

Es ist wirklich interessant nochmal eine ganz andere Form der Welt kennen zu lernen, so ganz ohne Krieg, Hass, Eiversucht, kann man sich selbst gar nicht vorstellen das es alles friedlich ist. Natürlich gibt es hier auch einen Haken aber ich möchte nicht so viel verraten.
Das Buch hat mich begeistert, ich kann es jedem empfehlen der gerne Dystopien mag und in andere Welten abtauchen möchte und sich mit interessanten Protagonisten auf eine interessante Reise zu begeben.






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