Rezension: China Miéville - Das Gleismeer




  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453315405
  • ISBN-13: 978-3453315402
  • Originaltitel: Railsea
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,7 x 20,9 cm
  • Preis: 13,99€
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Sham lebt in einer Welt, in der das freie Land zwischen den Städten eine gefährliche Wildnis ist. Nur die Züge verkehren auf einem dynamischen und sich ständig verändernden Schienennetz zwischen den Siedlungen. Als Sham auf einem der Züge, dem Medes, anheuert, beginnt das Abenteuer seines Lebens. Denn die Medes-Crew hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wesen zu jagen, die die Natur zu einer tödlichen Gefahr machen: Nager und Kleintiere von monsterartiger Größe. Sham ahnt nicht, auf was er sich einlässt …






China Miéville hat mit seinen phantastischen Romanen bereits zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem den Arthur C. Clarke Award, den World Fantasy Award und den British Fantasy Award, und begeistert mit seiner Phantastik Kritiker und Leser gleichermaßen. China Miéville lebt in London.
Ein gelungenes Cover, das mich gleich magisch angezogen hat, mit dem Zahnrad Flügel ein echter Hingucker. Dies war mein erstes Buch von Miéville und auch das erste aus dem Genre Steampunk. Ich kann euch schonmal so viel verraten: es hat mir richtig gut gefallen. Ich werde auch nicht zum letzten Mal ein Buch aus dem Genre lesen.

Besonders gut hat mir die Aufmachung der Kapitel gefallen, jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung von einer "Kreatur" aus der Geschichte. So bekommt man gleich einen Einblick in diese Welt, die sich auf den Gleisen abspielt und auch darunter ;-) Das einzige was mir an dem Buch nicht gefallen hat war die Schriftart, sie war sehr klein, es gab kaum Absätze und die Seiten waren dadurch sehr voll bedruckt, ich habe lieber ein paar Seiten mehr und dann dafür einen Moment wo sich die Augen entspannen können. Deswegen war es schwierig, mal eben zwischendurch ein paar Seiten zu lesen.

Der Schreibstil ist fließend, bildlich und sehr detailreich. Die Charaktere werden wunderbar ausführlich beschrieben sodass vor dem geistigen Auge erscheinen, aber auch die Ereignisse werden sehr ausführlich beschrieben, sodass man gleich das Gefühl hat auf der Jagd nach den Maulwürfen auf dem Zug Medes mit dabei zu sein.

Eine sehr spannende Geschichte mit interessanten Protagonisten und verrückten Maulwurf-Kreaturen, die einen in den Bann zieht. Die riesigen Überkreuzungen der Schienen die sich durch das Land ziehen und dann aussehen wie das Gleismeer haben es mir wirklich angetan obwohl überhaupt kein Fan von Zügen bin hat mich dieses Buch trotzdem überzeugt und gut unterhalten.

Eine tolle Geschichte, die hier und da ein paar kleine Schwächen hat, mich jedoch gut unterhalten hat. Es war spannend Sham auf seiner Reise zu folgen.






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