Rezension: Diana Gabaldon - Outlander - Feuer und Stein



  • Taschenbuch: 1136 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (4. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426518023
  • ISBN-13: 978-3426518021
  • Originaltitel: Outlander
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 5,5 x 21 cm
  • Preis: 14,99€
Der Welterfolg erstmals in ungekürzter Neuübersetzung

Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt
und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 – und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein »Outlander«.





Diana Gabaldon (* 11. Januar 1952 in Williams, Arizona) wuchs in Flagstaff, Arizona auf und studierte Zoologie an der Northern Arizona University. Später wechselte sie an die Scripps Institution of Oceano-graphy der University of California, San Diego, wo sie den Master of Science in Tiefseebiologie erreichte. Sie wurde zur Honorarprofessorin in quantitativer Verhaltensökologie berufen. Gleichzeitig war Gabaldon als freiberufliche Autorin tätig, unter anderem für das Byte magazine. Außerdem gründete sie die wissenschaftliche Fachzeitschrift Science Software Quarterly, in der Tests von Software für den IBM Personal Computer und Apple Macintosh erschienen. Mitte der 1980er Jahre beschäftigte sich Diana Gabaldon mit dem World Wide Web und wurde Mitglied eines Diskussionsforums zum Thema Literatur bei CompuServe, wo sie 1987 auch Teile ihres ersten Romans Outlander (deutsch: Feuer und Stein) veröffentlichte.
Das Cover ist sehr schmuckvoll verziert und wirkt sehr edel, weshalb ich darauf aufmerksam wurde, ich hatte mir vorgenommen endlich mal wieder einen Historischen Roman zu lesen und dieser ist mir direkt ins Auge gestochen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, die Landschaft war wunderbar bildlich beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte direkt in Schottland zu sein. Die Charakter sind sehr ausführlich beschrieben, manchmal vielleicht sogar etwas zu ausführlich. 

Die Handlung hat mir anhand des Klappentext schon sehr gut gefallen, meine Erwartungen jedoch übertroffen, ich finde die Idee sehr interessant und sie wurde hier auch noch sehr gut umgesetzt. Claire die englische Krankenschwester, die mit ihrem Mann in Schottland Urlaub macht, wird 1946 in einem Steinkreis ohnmächtig und wacht plötzlich im Jahr 1743 auf, die Landschaft hat sich kaum verändert aber die Menschen die ihr begegnen sind anders gekleidet und sprechen anders. 

Claire versucht einen klaren Kopf zu bewaren obwohl das gar nicht so einfach ist, denn die Ereignisse überschlagen sich, sie ist nun von ihrem Mann Frank getrennt, den sie sehr vermisst und auf einmal lernt sie den gut aussehenden Jamie kennen, der ihr sofort den Kopf verdreht. Claire war mir sehr schnell sympathisch und ich habe gespannt ihre Abenteuer verfolgt.

Auch viele andere Charaktere waren sehr bildlich beschrieben, teilweise sympathisch und liebenswert wie zum Beispiel die kräftige Mrs. FitzGibbons, die hart aber herzlich ist oder auch die mutigen Männer, die Claire auf ihrem Weg beschützen.

Ich bin wirklich gespannt wie es weiter gehen wird und ich werde Claire's Weg weiterverfolgen.

Eine tolle Geschichte, man darf sich nicht von den 1130 Seiten abschrecken lassen und unvoreingenommen an das Buch heran gehen. Ich finde die Geschichte um Claire sehr spannend und berührend, wie sie sich für die kranken und armen einsetzt und ich bin gespannt wie sich ihre Liebe entwickelt :-)



1 Kommentar:

  1. Ich kann dir nur zustimmen, das Buch ist wirklich klasse, wobei ich die vorige Ausgabe gelesen hatte. Viel Spaß beim weiterlesen

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