Rezension: Terry Pratchett/Stephen Baxter - Die Lange Erde




  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (17. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442481961
  • ISBN-13: 978-3442481965
  • Originaltitel: The Long Earth
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4 x 18,9 cm
  • Preis: 9,99€

Es gibt unendlich viele Welten zu entdecken. Sie sind nur einen kleinen Schritt entfernt ...

Ein kleiner, angekokelter Plastikkasten, ein paar Drähte, ein Schalter, eine Kartoffel ... Als die Polizistin Monica im Jahr 2015 in den verkohlten Ruinen eines Hauses auf diese eher zweifelhafte Apparatur stößt, ahnt sie nicht, dass der Prototyp einer bahnbrechenden Erfindung vor ihr steht. Denn der kleine Kasten ist ein Wechsler, mit dem es von nun an möglich sein wird, in die „Lange Erde“ hinauszutreten: eine unendliche Abfolge von parallelen Welten, von Menschen unbewohnt. Schon bald setzt auf der alten Erde ein wilder Goldrausch ein. Denn die Lange Erde birgt unendliche Möglichkeiten – und unendliche Gefahren ...







Terry Pratchett, geboren 1948, war einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 75 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 38 Sprachen übersetzt worden. Auf Lesereisen füllten seine Fans spielend ganze Hallen. Die Queen ernannte ihn ob seiner Verdienste um die Literatur zum 'Officer of the Order of the British Empire'. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er in der englischen Grafschaft Wiltshire. Im März 2015 verstarb Terry Pratchett 66-jährig an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung.


Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den weltweit bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Etliche seiner Romane wurden preisgekrönt und zu internationalen Bestsellern. Baxter lebt und arbeitet im englischen Buckinghamshire.
Das Cover finde ich richtig klasse, es hat mich magisch angezogen, allerdings hatte ich es ein paar mal in den Händen und dann doch wieder zur Seite gelegt, hatte bis jetzt noch kein Buch von Pratchett gelesen und habe auch immer gedacht, das es nicht mein Genre wäre. Dieses Buch hat mich allerdings vom Gegenteil überzeugt und es wird nicht das letzte von ihm sein.

Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut, man muss sich einfach nur auf das Buch einlassen und nicht zu sehr an die Scherbenwelt-Romane denken, denn das Buch ist etwas völlig anderes, was schon an der Tatsache liegt, das hier zwei Autoren zusammen gearbeitet haben. Die Protagonisten waren lebhaft beschrieben vor allem Lobsang und Joshua, die Hauptprotagonisten. 

Anhand des Klappentextes hatte ich aber mehr von der Polizistin Monica erwartet, die zwar eine große Rolle spielt aber nicht wirklich viele Kapitel in dem Buch schmückt. Mir gefallen die kleinen Nebengeschichten  sehr gut, so bekommt man einen guten Überblick über die Welt und manche Zusammenhänge versteht man einfach besser.

Die Kapitel sind wunderbar aufgeteilt, sodass man das Buch auch mal schnell in die Hand nehmen kann, zwischendurch ein paar Kapitel lesen oder abends im Bett nochmal in die Geschichte eintauchen. Leider hat das "mal eben ein bis zwei Kapitel lesen" nicht besonders bei mir funktioniert, weil das Buch einfach so interessant ist das ich immer weiter lesen musste.

Ein wirklich gelungenes Buch, das Lust auf mehr macht, ich bin begeistert, habe mir aber anhand des Klappentextes etwas anderes vorgestellt, deswegen gibt es von mir einen kleinen Punkteabzug.



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