Rezension: Samuel Bjørk - Engelskalt






  • Broschiert: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. April 2015) 
  • Sprache: Deutsch 
  • ISBN-10: 3442482259 
  • ISBN-13: 978-3442482252 
  • Originaltitel: Det henger en engel alene i skogen 
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 4,5 x 20,5 cm 
  • Preis: 12,99€ 
  • Durch eine Leserunde erhalten




Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...










Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. „Engelskalt“ ist sein erster Thriller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.






Das Cover, gefällt mir sehr gut es hat etwas Düsteres und zeigt dem Leser gleich, dass ihn hier viel Spannung erwartet. Auch die gestanzte Schrift macht das Cover sehr einladend, wenn man richtig merkt wie der Faden genäht wurde.


Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker, die Charaktere sind ausführlich beschrieben und besonders Mia Krüger und Holger Munch erhalten viel Tiefe. Die Protagonisten waren mir auf merkwürdige Art und Weise sofort sympathisch obwohl beide ziemliche Probleme haben.

Das Buch ist in 7 Teile aufgeteilt, die von der Länge her variieren, was gerade beim 2. Abschnitt sehr anstrengend war, denn dort kamen vielen neue Gesichter zur Geschichte dazu und man hatte fast das Gefühl der Teil des Buches geht nie zu Ende. Ab dem 3. Teil nimmt das Buch richtig Fahrt auf und jeder Leser kommt auf seine Kosten. Denn es fehlt nicht an Spannung. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Sichtweise sich ändert, sodass man nicht nur den Blickwinkel eines Protagonisten erfährt sondern viele verschieden, dadurch ist das Buch abgerundeter und man kommt voll und ganz auf seinen Lesegenuss.

Ich habe mit Mia und Holger mit gelitten, sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich hoffe das es nicht der letzte Fall für das Ermittlerduo war, dass wäre wirklich zu schade.



Ein grandioser Thriller, der einen wirklich packt, lediglich in der ersten Hälfte ist das Buch teilweise sehr langatmig und es fällt schwer die Zusammenhänge zu verstehen, dieser Umstand ist aber ganz schnell vergessen denn die zweite Hälfte des Buches ist Spannung pur!

Danke dass ich das Buch während einer Leserunde lesen durfte!




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