Rezension: Conny Amreich - Weil es nicht sein darf






  • Broschiert: 300 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423740051
  • ISBN-13: 978-3423740050
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 21,1 cm
  • Preis: 12,99€


Wien im April 1914: Um Rache am Tod seiner Mutter zu üben, nimmt der 16-jährige Oskar Heller eine Stelle als Stallbursche bei der Adelsfamilie von Grayn an. Und das Undenkbare geschieht: Ausgerechnet der freiheitlich gesonnene Oskar, der die Aristokratie mit ihrem Snobismus und für ihn unbegründeten Herrschaftsanspruch hasst, verliebt sich in Alexandra, die Tochter des Hauses – und umgekehrt. Doch beide wissen, dass ihre Liebe keine Chance hat. Dann aber bricht der Krieg aus und alle Karten werden neu gemischt . . .







Conny Amreich, 1986 in Wien geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Universität für angewandte Kunst in Wien und hospitierte an verschiedenen Wiener Theatern. Eine Liebesbeziehung entführte sie 2008 nach London, wo sie am Theater und beim Film als Kostümassistentin arbeitet. Ein Arbeitsaufenthalt am Film-Set während der Dreharbeiten zur Kult-Serie "Downton Abbey" inspirierte Conny Amreich zu ihrem ersten Roman "Weil es nicht sein darf".




Das Cover finde ich wirklich schön, es hat mich direkt angesprochen und ich habe mich sofort dazu entschlossen es zu kaufen. Durch das Kleis was sie trägt, merkt man sofort in welche Zeit der Leser versetzt werden soll.

Der Schreibstil hat mir nicht besonders gefallen, ich fand es an manchen Stellen einfach zu langatmig und ruhig vor sich hin geschrieben. Manche Kapitel sind für meinen Geschmack etwas zu lang, man hätte lieber nochmal einen Break zwischendurch machen sollen, dann wäre es definitiv angenehmer gewesen es zu lesen. Ich fand die Beschreibung der Protagonisten jedoch sehr gut gelungen, man kann sie sich bildlich vorstellen. Auch die unterschiedlichen Lebensweisen lernt man sehr gut kennen.

Ich habe mir aber mehr an Gefühlen gewünscht, ich habe kein Knistern zwischen Alexandra und Oskar gespürt, was ich sehr schade fand, da hatte ich mir einfach mehr erhofft. Es war alles recht vorhersehbar, kaum Dramatik und Romantik war mir eindeutig zu wenig vorhanden. 

Ich fand es gut das der Krieg sehr thematisiert wurde aber es war recht schlecht in die Geschichte eingeflochten, man hatte das Gefühl das diese Kapitel nicht so richtig zum Rest des Buches gehörten, ich hätte mir gewünscht das es hier bessere Übergänge gegeben hätte.




Ein Buch was ich mir für den Preis von 12,99€ nimals gekauft hätte, ich habe es als Mängelexemplar erworben und ich hätte mich definitiv über den vollen Preis geärgert, wenn ich es dann gelesen hätte. Es ist keine besonders schlechte Lektüre aber es ist auch nicht besonders gut. Ich kann leider nur 3 Teetassen geben.




Kommentare

  1. Huhu:)
    Bin über deinen Blog gestolpert und werd gleich mal Leserin:) Wow, die Teetässchen sind mega süß^^ Wie hast du die erstellt?
    Tolle Rezi übrigens! Ich werd das Buch gleich auf meine Wunschliste setzten, ich liebe Bücher die in dieser Zeit spielen:D Außerdem finde ich Downton Abbey super *-* Schade, dass dir das Buch trotzdem nicht ganz so gut gefallen hat:)
    Liebste Grüße
    Natalie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi, freut mich das dir mein Blog so gut gefällt :-)
      Mit den Teetässchen hatt ich eine spontane Eingebung weil ich so gerne Tee trinke und ich sie so niedlich fand :D

      Vielleicht gefällt dir das Buch ja besser, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;)

      Liebe Grüße Lea

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Holly Ivins - Jane Austen Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Rezension: S. Quinn - Devoted - Verbotene Leidenschaft