Rezension: Anna McPartlin - Die letzten Tage des Rabbit Hayes



  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (20. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499269228
  • ISBN-13: 978-3499269226
  • Originaltitel: The Last Days of Rabbit Hayes
  • Preis: 12,00€



Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. 

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...

Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.







Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.

(Quelle: amazon.de)




Zu aller erst einmal das Cover, es ist wirklich sehr gelungen denn es weckt die Lust darauf in den Garten hinaus zu gehen und an blühenden Blumen zu duften, es spiegelt Freude wieder und durch den schwarzen Untergrund gibt es eine zurückhaltende Note. 

Der Schreibstil ist wirklich angenehm und ich finde es wunderbar das man so viel aus Rabbits Vergangenheit erzählt bekommt und in ihre Traumwelt mit eintauchen kann. Die Charaktere sind wundervoll beschrieben, Rabbit die warmherzig und offen ist, Molly die den ganzen Laden schmeißt und die Familie zusammen hält aber auch Rabbits Vater Jack ist mir sehr ans Herz gewachsen genau wie alle anderen Charaktere der Geschichte. 

Ich finde die Kapitel wunderbar aufgebaut, sodass man aus allen Blickwinkeln einmal die Geschehnisse beobachten kann, wodurch man einen viel besseren Gesamteindruck bekommt von dem Buch.

Die Geschichte finde ich sehr berührend, denn das Thema wird viel zu oft außer Acht gelassen und es ist wahnsinnig traurig zu sehen das so eine tolle Familie, mit so einem schweren Verlust klarkommen muss. Die Geschichte zeigt aber auch, dass wenn man eine tolle Familie an seiner Seite es nicht unbedingt leichter oder angenehmer wird, sondern man einfach weniger allein ist. Juliet tut mir am meisten leid denn für ein 12 jähriges Mädchen gibt es wohl nichts schlimmeres als der Mutter beim sterben zu zu sehen.




Eine wunderbar, berührende und doch traurige Familiengeschichte, in der eine starke Frau und Mutter ihren letzten Weg beschreitet und dabei durch eine wundervolle Familie umgeben ist. 
Dieses traumhafte Buch hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste und ich bin froh es mir selbst gekauft zu haben nachdem ich leider kein Glück bei den Verlosungen von 2 Leserunden hatte aber es hat sich definitiv gelohnt.

Ich konnte mich auch an einigen Stellen nicht zurückhalten und habe einige Tränen vergossen weil mich das Buch so unheimlich berührt hat und das schaffen nun wirklich nicht viele Bücher!

Dafür gibt es von mir volle Punktzahl :)






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