Rezension: Andreas Eschbach - Der Jesus-Deal




  • Gebundene Ausgabe: 736 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth); Auflage: 2. Aufl. 2014 (8. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431039006
  • ISBN-13: 978-3431039009
  • Größe und/oder Gewicht: 15,3 x 5,1 x 22,2 cm
  • Preis: 22,99€





Wer hat das originale Jesus-Video gestohlen? Stephen Foxx war immer überzeugt, dass es Agenten des Vatikans gewesen sein müssen und dass der Überfall ein letzter Versuch war, damit ein unliebsames Dokument aus der Welt zu schaffen. Es ist schon fast zu spät, als er die Wahrheit erfährt: Tatsächlich steckt eine Gruppierung dahinter, von deren Existenz Stephen zwar weiß, von deren wahrer Macht er aber bis dahin nichts geahnt hat. Die Videokassette spielt eine wesentliche Rolle in einem alten Plan von unglaublichen Dimensionen - einem Plan, der nichts weniger zum Ziel hat als das Ende der Welt, wie wir sie kennen  ...








Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.

Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.




Das Cover fand ich sehr einladend und interessant, aber gekauft habe ich es wegen dem Titel und weil ich schon so viel Gutes von dem Autor gehört hatte. Ich muss dazu sagen, dass ich den Vorgänger „Das Jesus-Video“ nicht gelesen habe, ist aber nicht weiter schlimm, ich bin trotzdem sehr gut in das Buch hinein gekommen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, besonders das sich die Blickwinkel auf das Geschehen, geändert haben. Die Protagonisten waren ausreichend beschrieben. Ich fand zwar den Blickwinkel-Wechsel sehr gut, leider geschah es sehr oft mitten in einem Kapitel, sodass man fast den Überblick verlor.

Gut gefallen hat mir, das die Kapitel immer mit Zitaten der Bibel oder wissenschaftlichen Abhandlungen begonnen habe, das war sehr interessant. Zum Ende des Buches wurde in Interview-Form gewechselt, viele verschiedene Erzählweisen wurden hier verwendet, was auch dazu führte, dass einem nie langweilig wurde. Ganz zu Anfang hatte ich jedoch stark bezweifelt, dass das Buch noch sehr spannend wird, da vieles über den Protagonisten Michael Barron erzählt wurde, was sich jedoch nicht durch das ganze Buch zog.


                                    

Ein recht gutes Buch, was mich nicht wirklich aus den Socken gerissen hat, vermutlich waren mein Erwartungen auch etwas zu hoch angesetzt, nachdem ich so viel Gutes über den Autor gehört habe. Die Story konnte mich nicht wirklich fesseln aber der Autor dafür umso mehr. Der Schreibstil hat hier einiges wieder „ausgebügelt“.








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